Heilpraktikerin Susanne Sahlée
   Heilpraktikerin  Susanne Sahlée

Zwänge mit Hypnose behandeln

Zwänge lassen sich mit Hynose behandeln. Die Zwangstörung betrifft ca. 2-3 % der deutschen Bevölkerung und die Art der Störung ist unterschiedlich ausgeprägt. In der Regel suchen die Betroffenen erst spät Hilfe, nämlich dann wenn ihr Alltag so gestört ist, das der normale Tagesablauf und sonstige Aufgaben immer mehr  hinter den Zwangshandlungen zurückgestellt werden. Diese ausgeführten Handlungen vermitteln dem Betroffenem ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, gleichzeitig nimmt ihre enorme innere und körperliche Anspannung ab. Zwangsstörungen lassen sich unterteilen in Zwangsgedanken, Zwangsimpulse und Zwangsbilder.  Zwangsstörungen  werden den Angststörungen zugeordnet z.B. kann die Vorstellung von einem eingeschalteten Bügeleisen, was unbeaufsichtig ist, mit einem ganz deutlichem Gefühl der Angst verbunden sein, die einfache Kontrolle vermag aber nicht, das fundamentale Gefühl der Bedrohung ausreichend zu beseitigen. Trotz all seiner Bemühungen spürt der zwangskranke Mensch keine Sicherheit. Ein gesunder Mensch könnte in der gleichen Situation ähnlich empfinden und Angst haben, das die Wohnung abbrennt, wenn er sein Bügeleisen nicht kontrolliert, aber die einmalige Kontrolle gibt ihm ein Gefühl von Sicherheit, er beurteilt die Situation realisitisch. Der Zwangskranke ist stark verunsichert bezüglich seiner Beurteilung gegenüber der Welt, nichts erscheint ihm sicher, alles wird in Zweifel gezogen, und genau diese tiefe Unsicherheit verlangt immer wieder die Ausführung von scheinbar sinnlosen Zwangshandlungen. Das Leben vieler Zwangspatienten gleicht in sofern einem unermüdlichen und gleichsam vergeblichen Kampf gegen Windmühlen.

 

Als wesentliche Kennzeichen einer Zwangsstörung gelten wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

- Dabei müssen für den Betroffenen die Zwangssymptome als eigene Gedanken und Impulse erkennbar sein.

- Wenigstens einer Handlung oder einem Gedanken muss (wenn auch erfolglos) Widerstand geleistet werden.

- Die Gedanken und die Handlungsweisen dürfen nicht an sich angenehm sein.

- Die Gedanken, Vorstellungen und Impulse müssen sich in unangenehmer Weise wiederholen.

- Die Symptome dürfen nicht nur Ausdruck einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung sein.

 

Auch wenn die Diagnosekriterien recht eindeutig erscheinen, werden Zwangsstörungen in sehr vielen Fällen nicht erkannt. Tatsächlich begeben sich sehr oft Patienten wegen anderer Begleitsymptome in ärztliche Behandlung, die Hälfte dieser beklagt zunächst ausgeprägte Depressionen. Patienten erleben ihr zwanghaftes Verhalten fast immer mit Schamgefühlen, weil Sie um die Aussichtslosigkeit und Sinnlosigkeit ihres Handelns wissen. So probieren Sie ihre Störung vor der Aussenwelt zu verbergen. Der Leidensdruck von zwangserkrankten Menschen hängt fast immer mit dem Ausmaß der Störung und dem damit verbundenen erforderlichen Zeit- und Energieaufwand zusammen.

 

Das Behandlungsziel in der Hypnosetherapie ist somit mehr Freiheit, mehr willkürliche Kontrolle über die sich unwillkürlich aufdrängende zwanghafte Kontrolle und damit mehr Offenheit und Beweglichkeit zu erreichen. Der Therapieweg und das Therapietempo werden auf den Patienten angepasst, zunächst einmal wird der Zwang eingrenzt, dann kann er entweder abgespalten, ersetzt oder ausgeschaltet werden.

 

Der Behandlungsumfang bewegt sich ca. zwischen 10-15 hypnotherapeutischen Sitzungen. Die ersten 8 Sitzungen sollten im wöchentlichen Abstand erfolgen, danach erfolgen die Sitzungen im 2-wöchigem Abstand.

 

 

 

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© Susanne Sahlée

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