bindungspsychotherapie

Die Bindungspsychotherapie basiert auf der Bindungstheorie nach John Bowlby und ist sehr hilfreich, um die Entstehung von psychischen und psychosomatischen Symptomen und Erkrankungen zu verstehen.

 

Die Bindungstheorie beruht auf der Annahme, dass Säuglinge mit einem angeborenem Bindungswunsch auf die Welt kommen, denn ohne Bindung wären sie nicht überlebensfähig, sie sind also auf eine Bindung zu einem Menschen angewiesen, der sie körperlich und emotional versorgt. Ist die primäre Bezugperson feinfühlig genug die Bedürfnisse des Säuglings / des Kindes ausreichend zu erfüllen, kann eine sichere Bindungsqualität entwickelt werden, so ist dieses für den Erwachsenen im späterem Leben ein wesentlicher Schutzfaktor, psychisch stabil und gesund zu bleiben,denn die sichere Bindung an die Eltern ist die Basis, von der aus Kinder die Welt erkunden und sich entwickeln.

 

Wie wir unser später mit uns selbst fühlen, ist also ein Spiegel unserer frühen Bindungserfahrungen, sind wir sicher gebunden aufgewachsen, fühlen wir uns sicher, können unsere Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken, sind mitfühlend und akzeptierend mit uns selbst, sind stressresilienter, weil wir uns selbst besser regulieren und wahrnehmen können.

 

Verschiedende Umstände und Ereignisse innerhalb der Familie können jedoch auch zu unsicheren Bindungserfahrungen führen, die unterschiedliche Bindungstörungen bewirken. Unsicher gebundene Menschen fühlen sich oft ängstlich und besorgt, erleben sich von sich selbst und von anderen abgetrennt, haben häufig Probleme Gefühle und Impulse zu regulieren, so dass unsichere Bindungserfahrungen die Ursache, für sämtliche psychische und psychosomatische Störungen und Erkrankungen sein können.

 

Die Bindungspsychotherapie hilft diese frühen unsicheren Bindungserfahrungen im Erwachsenenalter aufzuarbeiten, sie setzt also therapeutisch an der Basis an.

 

Frühe Bindungserfahrungen werden mit dem Körper und den Emotionen erinnert, da das kindliche Gehirn bis zum Alter von 12 Jahren, überwiegend die rechte Hirnhälfte benutzt, welche das  Empfinden vom " körperlichen und emotionalen Selbst "enthält. Das rechte Hirn hat keine Worte, kann aber Körpersprache und Gesichtsausdruck lesen. Diese Tatsache macht es deutlich, warum Inhalte der rechten Hirnhälfte nicht verbal fassbar und somit auch nicht ausdrückbar sind.

 

In meiner Praxis verbinde ich die Bindungspsychotherapie integrativ mit der medizinischen Hypnosetherapie und der EMDR-Therapie, damit die in der rechten Hirnhälfte gespeicherten frühen unsicheren Bindungserfahrungen optimal vom Klienten wahrgenommen werden können und somit in der Gegenwart verarbeitet und reintegriert werden.

 

 

 

 

 

 

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