Zwangsstörungen mit EMDR behandeln

Zwangsstörungen können als Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken bemerkt werden und können einzeln oder gemeinsam auftreten.

Zwangstörungen haben unterschiedliche Ursachen neben genetischen und neurobiologischen Faktoren, sind vor allem die psychologischen Einflußfaktoren in meiner Praxis bei der Behandlung von Zwangsstörungen relevant.

Besonders im Fokus der Therapie steht die kindliche Entwicklung und Erziehung des Klienten, sowie besonders verunsichernde und/oder traumatisierende Erfahrungen aus der Kindheit.

Klienten mit Zwangsstörungen haben oft unsichere Persönlichkeitsanteile, mit der Tendenz sich selbst abzuwerten, was häufig ein vermindertes Selbstwertgefühl bewirkt.

Sich selbst, Situationen und anderen Personen zu vertrauen ist vielfach schwierig für diese Klienten. 

Die Zwangsstörung wird als belastend und einschränkend von Klienten erlebt, so dass sich diese gegenüber ihren Zwängen hilflos ausgeliefert fühlen und dabei wahrnehmen, dass die Zwänge ihr Leben dominieren und kontrollieren.

Das was der Klient in der Gegenwart heute durch seine Zwänge einschränkend erlebt, entspricht oftmals in Zügen den gemachten Erfahrungen aus der Kindheit, wo Sie zum Teil Menschen und Situationen ausgeliefert waren, keine Wahl hatten, sich Menschen und Situationen zu entziehen, weil sie als Kinder eben, kleiner, unwissender, abhängiger und schwächer waren.

In meiner Praxis wende ich bei Zwangstörungen eine Kombination aus der klinischen Hypnosetherapie und EMDR-Therapie an. Im Vordergrund der Behandlung steht zunächst die Persönlichkeitsstärkung und die Ressourcenentwicklung des Klienten, so das der Klient stabil und sicher genug ist, um im weiteren Therapieverlauf  belastende und traumatische Erlebnisse, die mit den Zwängen in Verbindung stehen, auflösend mit EMDR bearbeiten zu können.

Mit EMDR können dann Zwangssituationen selbst bearbeitet werden.

Des Weiteren werden schlimmste Vorstellungen und Befürchtungen, Zwangsbilder und Gedanken, die der Patient mit einer Zwangsstituation verbindet, als mögliche Ausgangssituation im EMDR gewählt.

Ebenso stellt das imaginäre Blockieren eine mögliche Ausgangssituation beim EMDR da, d.h. der Klient stellt sich eine zwangsauslösende Situation vor, in der imaginär das Ausführen der Zwangshandlung nicht möglich ist, so dass hier direkt mit dem starken Spannungsgefühl als Fokus gearbeitet werden kann, welches üblicherweise beim Unterlassen der Zwangshandlung entsteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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