Trauma mit Hypnose behandeln

Ein Trauma kann durch verschiedene Ereignisse entstehen, aber nicht jedes traumatische Ereignis führt zwangsläufig zu einer Traumatisierung. Katastrophen, Gewalterlebnisse aber auch Operationen, eine schwere Geburt, ein Sturz oder eine Trennung können traumatisch sein. Daran wird deutlich, dass man ein Trauma nicht allein am Ereigniss festmachen kann, sondern nur an der Reaktion des Betroffenen. Eine offene Definition von Trauma, kennzeichnet dieses mit einem : Zu Vielzu schnell - zu plötzlich !

Letztendlich tritt eine traumatische Reaktion ein, wenn das Bewältigungssystem eines Menschen vollkommen überfordert ist und er oder sie sich hilflos und überwältigt fühlt. Man kann daher heute zwischen verschiedenen Traumata unterscheiden:

Schocktrauma - Entwicklungstrauma - Sekundärtraumatisierung - Generationsübergreifendes Trauma - Soziales Traum  .

Das Schocktrauma und das Entwicklungstrauma sind für den Menschen am meisten relevant, deshalb werden diese beiden Traumakategorien hier näher beschrieben.

Als Schocktrauma bezeichnet man ein einzelnes abgegrenztes Ereignis, das meist auch gut im Gedächtnis bleibt. Dieses kann innerhalb eines kurzen Moments entstehen und ist im Normalfall nicht Teil der Persönlichkeit, kann aber über die Zeit oder durch Wiederholung in die Persönlichkeitsmuster integriert werden.

Das Entwicklungstrauma entsteht meist durch hohen Stress in der Säuglingszeit oder frühen Kindheit, dabei hält der Stress über längere Zeit an, meist wird zu wenig regulativ von den Bezugspersonen auf den Säugling oder das Kind eingewirkt, so dass sich diese in einem permanenten Angstmodus mit einer Daueranspannung befinden. Diese Umstände führen dazu, dass sich diese Kinder nicht normal entwickeln können und dadurch Defizite in der Persönlichkeitsstruktur entstehen.

Folgende Störungen können aus einem Entwicklungstrauma entstehen:

- Persönlichkeitsstörungen

- schlechte Selbstregulation

- Dauerstress

- sich schlecht abgrenzen können

- starre und unflexible Reaktionen, sich schlecht an neue Situatuionen anpassen können

- wenig Stressresistenz

- Beziehungsstörungen

 

Die Hypnosetherapie eignet sich sehr gut zur Traumabehandlung, in der zunächst einmal Sicherheit und Stärke eingeübt werden. Danach werden innere Instanzen geschaffen, die den Klient in den weiteren Sitzungen hilfreich begleiten und unterstützen, um sich so geschützt den traumatischen Erfahrungen nähern zu können.

 

Alle Heilpraktikerpraxen dürfen während der Coronazeit geöffnet bleiben, dieses wurde am 24.03.2020 vom zuständigem Ministerium klargestellt.

 

Zuvor wurde dieses missverständliche Zitat in der Ersatzverkündung verlautet:

 

In der ( § 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) Landesverordnung über Maßmahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein ( SARS-CoV2-p Bekämpfungsverordnung ), verkündet am 23.03.2020, werden in der Positivliste Heilpraktiker/in ( die Psychotherapie oder Physiotherapie ) erwähnt als diejenigen, die weiter praktizieren dürfen.

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Diese missverständliche Formulierung erweckte zunächst den Eindruck, dass nur diese HP´S, die den  Sektor Psychotherapie oder Physiotherapie abdecken, weiterarbeiten dürfen, dieses ist aber nicht richtig  und wird in der nächsten Aktualisierung des Erlasses geändert werden.

 

Alle Heilpraktikertätigkeiten sind also weiterhin zulässig und für die Versorgung in der aktuellen Situation unerlässlich!

 

 

 

KONTAKTDATEN:

Heilpraktikerin

Susanne Sahlée

Feldstr. 111-113

24105 Kiel

 

Tel.: 0431-88 88 58 58

 

susanne.sahlee@heilpraktikerin.co

 

www.heilpraktikerin-in-kiel.de

 

 

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