innere Kindarbeit bei Entwicklungstrauma

Mit der Inneren Kindarbeit kann das kindliche Entwicklungstrauma verstanden und bewältigt werden. Was aber bedeutet kindliches Entwicklungstrauma?

Die Kindheit ist die Entwicklungsphase zwischen Geburt und Vollendung des 14.Lebensjahres. In der Kindheit gibt es verschiedene Entwicklungsschritte angefangen beim Säugling, der in totaler Abhängigkeit zu seiner Bindungsperson steht. Weiter mit dem Kleinkind, das mehr und mehr in die Selbstständigkeit geführt wird, bis es schließlich gegen Ende der Kindheit eine gewisse Unabhängigkeit entwickelt hat. Die Basis dafür ist eine sichere Bindung zwischen Kind und Bindungsperson. Diese ist aber beim Entwicklungstrauma nicht vorhanden.

Das Entwicklungstrauma gehört zum Typ 2 Trauma also zu den Komplextraumatisierungen, oft reihen sich hier viele traumatische Ereignisse aneinander.

Traumatisierende Entwicklungserfahrungen für Kinder sind Vernachlässigung, sexueller Mißbrauch, häufige  Bindungsabbrüche von Bezugspersonen, körperliche Gewalt wie z.B.: Schlagen mit Gegenständen, verbrennen, kneifen, schubsen, stossen, festbinden, einsperren, zum Essen zwingen. Zur seelischen Gewalt zählt z.B. : Verbale und nonverbale Entwertungen, Missachtungen, Ausgrenzungen, Beschimpfungen und Bestrafungen durch Schweigen. Werden diese kindlichen Traumatisierungen nicht verarbeitet, bleiben die Traumafolgen bis zum Erwachsenenalter bestehen und können sogar in stressigen Lebensphasen, die mit Überforderung und hoher Belastung einhergehen wieder zur Aktivierung des Traumas führen. Folgende Symptome als Traumafolgestörung können beobachtet werden:

Bindungsstörungen I Depression I Essstörungen I Substanzmissbrauch I Selbstverletztung I Agression I Angst-und Panikstörung I Zwangstörungen I Persönlichkeitstörungen I Sexuelle Funktionsstörungen I Somatoforme Symptome I geringer Selbstwert und verminderte Stressresilienz u.a.

Traumatisierende Erfahrungen in der Kindheit führen dazu, dass Kinder Teile ihres Selbst verschließen, verstecken, verleugnen, unempfindlich machen und abspalten, weil sie die traumatischen Erfahrungen als Ganzes nicht verarbeiten können. Dadurch bilden sich verschiedene Selbstanteile aus, welche als neuronale Muster überdauern und mentale Inhalte und Funktionen repräsentieren.

Mit der inneren Kindarbeit  sollen diese vom Kernselbst ausgelagerten traumaassoziierten Selbstanteile wieder ins Kernselbst zurückgeführt werden, je erfolgreicher das gelingt, desto stabiler wird der Mensch wieder in seinem Leben stehen und wirken können. Bei der inneren Kindarbeit werden hypnotherapeutische Interventionen mit der EMDR-Therapie kombiniert angewandt.

 

 

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