Neuroplastizität in der Hypnosetherapie

Die Neuroplastizität des Gehirns kann durch die medizinische Hypnosetherapie und die EMDR - Therapie deutlich verbessert werden,deshalb gehören diese beiden psychotherapeutischen Verfahren auch zur Neuropsychotherapie.

Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns sich strukturell zu verändern d.h. das Gehirn kann bis ins hohe Alter neue Nervenzellen bilden, kann neue neuronale Pfade bilden und nicht oder kaum genutzte Gehirnareale wieder aktivieren, so dass schwach ausgebildete Gehirnbereiche vergrößert und somit stärker werden können und andererseits zu stark ausgebildete Gehirnbereiche verkleinert werden. Dieses führt dazu, daß die Erregbarkeit der verschiedenen Gehirnareale in eine gesunde Balance gebracht wird, was ein regulierenden Effekt bei psychischen und körperlichen Störungen bewirkt.

Wie hoch die Fähigkeit der Neuroplastizität des Gehirns tatsächlich ist, wird sehr deutlich am Beispiel eines Schlaganfallpatienten, wo gesunde Hirnareale die Aufgaben beschädigter Hirnbereiche durch konsequentes Training erlernen und übernehmen. So wie Muskeln kräftiger werden, wenn man sie viel benutzt und dabei auch fordert, so erweitert auch das Gehirn seine Möglichkeiten im Training und Üben.

Besonders leistungsfähig ist unser Gehirn, wenn es sich im sogenannten SMR - Hirnzustand (12-14 Hertz) befindet, weil es in diesem Zustand neben der Leistungsbereitschaft gleichzeitig auch entspannt und konzentriert ist. Dieser Zustand entspricht dem der fokussierten Aufmerksamkeit, der in der medizinischen Hypnose angestrebt wird und nicht der Theta-Hirnzustand(4-7 Hertz) wie fälschlicherweise viele Klienten meinen, in dem eine schläfrig-tranceartige Tiefenentspannheit vorherrscht, in welchem der Klient sich nicht mehr konzentriert einer therapeutischen Aufgabe widmen kann.

In der medizinischen Hypnosetherapie können zahlreiche Interventionen zum Einsatz kommen, die Auswahl dieser in der Hypnosetherapie ist massgeblich vom Ausbildungsstand der Hypnosetherapeuten abhängig.

In der medizinischen Hypnosetherapie erhält der Kilent über die verschiedenen Interventionen neue Anregungen für das Gehirn, hierdurch wird das Gehirn aufgefordert, sich vielfältig anders zu beschäftigen, dadurch entstehen einerseits neue neuronale Pfade und ungenutzte Hirnareale können aktiviert werden. Während der Hypnosesitzung können auf der kognitiven, emotionalen, körperlichen und handelnden Ebene neue Erfahrungen gemacht werden.

Das Gehirn organisiert sich ganz von allein durch das, was es erlebt und nutzt die neuen Erfahrungen aus der Hypnosetherapie, um neue Denk-, Gefühls- und Handlungsstrategien und Körperempfindungen zu entwickeln.

Die EMDR-Therapie ist ebenfalls ein psychotherapeutisches Verfahren, was die Neuroplastizität verändert, denn durch die EMDR - Therapie werden Verarbeitungsprozesse im Gehirn wieder zum Laufen gebracht, indem die beiden Hirnhälften über eine bilaterale Provokation synchronsiert werden.

In meiner Praxis biete ich meinen Klienten immer eine Kombination dieser beiden neuroaffektiven Psychotherapieverfahren an, um das Therapieziel zu erreichen. Folgende psychische und körperliche Themen können so behandelt werden:

 

- Depressionen

- Burnout

- Angststörungen

- Panikstörungen

- Zwangsstörungen

- Essstörungen

- akute Belastungsreaktion

- Postraumatische Belastungsstörung PTBS

- Trauma / Traumata

- Trauerbearbeitung

- Missbrauch

- Psychische Verletzung

- Suchterkrankungen

- psychosomatische Erkrankungen

- Migräne

- Tinnitus

- Reizdarmsyndrom

- Chronische Schmerzen

- Stressbelastungen

- Schlafstörungen

- Selbstwert / Selbstunsicherheit

- Sonstige störende Verhaltensweisen

 

 

 

 

 

 

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Susanne Sahlée

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